Jochen Köhnke - Oberbürgermeister für Münster
Jochen Köhnke - der Familienmensch

Menschlich - Das bin ich, das kann ich

Das bin ich, das kann ich

Wenn Sie den Weg auf meine Seite gefunden haben, dann wissen Sie auch: Mein Name ist Jochen Köhnke und ich will Oberbürgermeister von Münster werden.

Aber ich will Ihnen noch ein bisschen mehr über mich erzählen, damit Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben.

Gebürtig komme ich aus Düsseldorf. 1955 habe ich dort das Licht der Welt erblickt und dort habe ich nach Schule und Studium der Sozialen Arbeit auch meine ersten Schritte im Berufsleben gemacht. Im städtischen Jugendamt entwickelte ich in einem Team  ein Konzept zum Umgang mit der Hausbesetzerszene. Meine Aufgabe neben der klassischen Street Work und Bezirkssozialarbeit war es, den jungen Menschen, die in besetzten Häusern lebten, mit richtigen Mietverträgen aus der Illegalität ihres Wohnens zu helfen und somit einer Kriminalisierung entgegen zu wirken.
Neben der weiteren Arbeit im Allgemeinen Sozialen Dienst in verschiedenen Stadtteilen wurde mir die Leitung eines Koordinationskreises übertragen, der ämterübergreifend, gemeinsam mit den Trägern der Wohlfahrtspflege, den Kirchen, einer GmbH, der Politik des Stadtteils u.v.m. zusammengesetzt war und sich  um einen Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf und kümmerte.
Als Sachgebietsleiter wurden mir später die zentralen Sonderdienste, zu denen die vorbeugende Obdachlosenhilfe, der Sozialdienst in den städtischen Krankenanstalten, der Sozialdienst für Flüchtlinge wie auch für Behinderte in Heimen und die Heimplatzvermittlung für alte Menschen gehörten, zugeteilt.

Als 1989 die Mauer fiel, entschied sich die Stadt Düsseldorf, ihre Partnerstadt Karl-Marx-Stadt (das heutige Chemnitz) beim Aufbau neuer Verwaltungsstrukturen zu unterstützen. Meine Aufgabe wurde es, beim Auf- und Umbau der städtischen Sozialverwaltung zu helfen. Ich wurde Co-Amtsleiter des Amtes für Jugend und Familie, welches zeitweise über 4500 Beschäftigte hatte. Auch war ich u.a. an der Gründung der örtlichen AWO, der Gündung der Sächsischen Sozialakademie und verschiedenen Vereine beteiligt.
Anschließend beauftragte mich Dr. Peter Seiffert, der damalige Oberbürgermeister von Chemnitzmit dem Aufbau und der Leitung des Bürgermeisteramtes.


Zu meinem Aufgabenspektrum gehörten unter anderem:

  • die Begleitung von Aufgaben des Oberbürgermeisters in Fach und Zweckverbänden, Aufsichtsräten, Stadtratssitzungen und anderen Gremien, die Gestaltung der interkommunalen Zusammenarbeit,
  • die Wahrnehmung der städtischen Interessen in Gremien der Regionalplanung, Regionalisierung des ÖPNV sowie bei der Durchführung von Gebietsreformen,
  • Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere die Herausgabe und Redaktion des Amtsblattes mit einer Auflage von ca. 140.000 Exemplaren alle zwei Wochen,
  • die Koordinierung und Bearbeitung von Bürgeranliegen und Petitionen
  • und schließlich Personalführung.

 

1997 kam ich nach Münster. Gelockt hatte mich eine Ausschreibung der damaligen Oberbürgermeisterin Marion Tüns, die einen Dezernenten für ihr Oberbürgermeister-Dezernat suchte. Münster lernte ich in dieser Zeit schnell und gut kennen. Die Büroleitung und das Management der Verwaltungsleitung standen im Mittelpunkt der Aufgaben. Hinzu kamen protokollarische Aufgaben und Herausforderungen, an der Spitze die Feier des 350 –jährigen Jubiläums des Westfälischen Friedens. Ich lernte viel von Marion Tüns.

Seit 1999 bin ich nun als Dezernent, zunächst zuständig für den Bereich Spätaussiedler und Flüchtlinge, nun für Migration und Interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Münster tätig. Zu meinen Aufgaben gehört unter anderem die Entwicklung und Umsetzung des dezentralen Unterbringungskonzepts für Flüchtlinge, das inzwischen viele Städte von uns kopieren, und die Erarbeitung und Realisierung des städtischen Migrationsleitbildes. Auch liegt die Geschäftsführung des Integrationsrates in meinem Verantwortungsbereich.

In mehr als 30 Jahren in verschiedenen verantwortungsvollen Positionen bei kommunalen Verwaltungen, ob in Düsseldorf, Chemnitz oder Münster, habe ich reichlich Erfahrungen gesammelt, wie man eine Verwaltung führt und wie sich Ziele und Ideen in die Tat umsetzen lassen. Dieser Erfahrungsschatz kommt mir für die Aufgabe, die ich nun anstrebe, Oberbürgermeister von Münster zu werden, sehr zu Gute.

Meine Familie, meine Frau, meine drei Töchter und ich, leben in Coerde und fühlen uns dort sehr zu Hause. Den Familienurlaub verbringen wir gerne wechselnd, mal beim Camping, mal im Ferienhaus. Ich bin leidenschaftlicher Motorradfahrer und Segler, begann vor wenigen Jahren zusätzlich das Kiten und Tauchen und engagiere mich wie meine gesamte Familie in verschiedenen Vereinen und Initiativen im Stadtteil – von der Kirchengemeinde über den Karnevalsverein bis hin zur AWO.