Jochen Köhnke - Oberbürgermeister für Münster

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Köhnke: Chancen für Münsters Ausbildungsmarkt konsequent nutzen

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Köhnke: Chancen für Münsters Ausbildungsmarkt konsequent nutze

 

SPD-Oberbürgermeisterkandidat zur aktuellen Ausbildungsstatistik

 

„Die heute vorgelegten Zahlen der Arbeitsagentur zur Situation des Ausbildungsmarktes in Münster zeigen, dass Handlungsbedarf besteht,“ erklärt Jochen Köhnke, Kandidat der SPD Münster für das Amt des Oberbürgermeisters. Den Ausbildungsplatzdaten zufolge sind in Münster gegenwärtig 363 Bewerberinnen und Bewerber unversorgt, dem stehen allerdings 603 offene Plätze gegenüber. Damit hebt Münster sich von der Lage in Nordrhein-Westfalen gegen den Trend positiv ab, wo 34.842 unversorgten Jugendlichen 29.361 offene Plätze gegenüber stehen. „Bildung in Münster ist eben auch Berufliche Bildung. Die IHK fragt zurecht, was passiert, wenn weiterhin Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, während die Studierendenzahl weiter steigt. Berufliche Bildung ist eine wichtige Frage für junge Menschen und ein Zukunftsthema für die wirtschaftliche Entwicklung Münsters,“ so Köhnke.

 

„Als Oberbürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, dass alle Jugendlichen, die sich in Berufsvorbereitungsmaßnahmen auf dem Weg zum eigenen Arbeitsplatz befinden, die Qualifizierungsmaßnahmen erhalten, die es ihnen ermöglichen, eine Ausbildung aufzunehmen und zu bestehen. Im Ausbildungsjahr 2014 sind das in Münster 110 junge Menschen gewesen. Unsere Landesregierung hat unter dem Motto „kein Kind zurücklassen!“ Maßnahmen ergriffen, die in die gleiche Richtung weisen. Ich sage: Wir müssen das weiterdenken und müssen die Fördermöglichkeiten aus dem Europäischen Sozialfonds, Mittel des Bundes und Landes nutzen, um diese Frage mit mehr Nachdruck anzugehen“, so Köhnke: „Ein Erfolg auf diesem Gebiet zahlt sich dreifach aus: die öffentliche Hand kann die Mittel zur Integration in den Ausbildungsmarkt reduzieren, die Unternehmen bekommen die benötigten Auszubildenden und die jungen Menschen einen Ausbildungsplatz anstelle weiterer Maßnahmen abseits des Ausbildungsmarktes. Hier ist jeder Euro gut angelegt.“

 

„Nahezu zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler verlassen die Schule in NRW mit dem Abitur. Ein Drittel aller Bachelor-Studierenden verlassen die Hochschulen ohne Abschluss. Auch hier liegen Perspektiven für den Ausbildungsmarkt. Die Industrie und Handelskammer Münster und die Handwerkskammer Münster haben das richtigerweise erkannt, wie entsprechende Initiativen zeigen. Die Kooperation mit diesen Initiativen und die Maßnahmen, die wir als Stadt ergreifen können, werden dazu beitragen, dass Münster auch diese Herausforderung meistert“, zeigt sich Köhnke zuversichtlich.