Jochen Köhnke - Oberbürgermeister für Münster

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SPD Münster: Lewe muss mehr Diskussionen möglich machen

Köhnke klönt Geistviertel

SPD Münster: Lewe muss mehr Diskussionen möglich machen

 

Forderung nach mehr öffentlichen Debatten der Kandidierenden für das OB-Amt

 

Münsters SPD schließt sich einer Forderung des Linken-Fraktionschefs im Rat, Rüdiger Sagel, an und fordert mehr öffentliche Diskussionsveranstaltungen der Kandidatinnen und Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl. „Dass die Karten für die Wahlarena im Cineplex nach wenigen Stunden restlos weg waren, zeigt doch ganz deutlich: Die Bürgerinnen und Bürger wollen die direkte Diskussion der Kandidierenden, um sich eine Meinung zur bevorstehenden Wahl zu bilden. OB Lewe, der sich bisher nur zur Exklusiv-Veranstaltung der Lokalmedien im Cineplex bereit erklärt hat, muss diese Diskussionsrunden jetzt möglich machen, indem er seine Verweigerungshaltung aufgibt“, fordert der Vorsitzende der SPD Münster, Robert von Olberg.

 

„Der OB muss einsehen, dass er falsch lag, als er durch den CDU-Kreisgeschäftsführer als Begründung für seine Absage aller übrigen Podiumsdiskussionen verlauten ließ, solche Podiumsdiskussionen brächten ‘keinen Informationsfluss in die Bevölkerung’. Gut, dass die Bürgerinnen und Bürger immer noch selbst entscheiden dürfen, was ihnen bei ihrer Wahlentscheidung hilft. Und sie wollen den direkten Schlagabtausch der Kandidierenden. Das mag Herrn Lewe nicht gefallen, aber auch er muss den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort stehen, was er mit Münster in den nächsten fünf Jahren vor hat“, kritisiert von Olberg.

 

Für den SPD-Kandidaten Jochen Köhnke gelte jedenfalls, dass er keiner Diskussion in diesem Wahlkampf aus dem Weg gehe, so von Olberg: „Jochen Köhnke sucht den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und er scheut auch nicht die Debatte mit den anderen Kandidierenden. So gehört es sich auch für alle, die für das höchste Amt der Stadt kandidieren.“

 

Erfreut zeigt sich die SPD darüber, dass auf den ursprünglich vorgesehenen Eintrittspreis von zwei Euro für die Veranstaltung im Cineplex nun doch verzichtet wurde. „Das ist eine gute und richtige Entscheidung der Veranstalter. Für solch eine Veranstaltung darf es keine Zugangshürden geben. Ich freue mich, dass so viele Bürgerinnen und Bürger Interesse an der politischen Debatte haben“, so von Olberg.