Jochen Köhnke - Oberbürgermeister für Münster

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Köhnke fordert mehr preiswerten Wohnraum

Köhnke_Pressefoto_neuJochen Köhnke fordert mehr bezahlbaren Wohnraum

Die kürzlich erschienene Statistik der Landesbausparkasse zum Immobilienmarkt in NRW belegt einmal mehr, dass Münster landesweit zu den Spitzenreitern bei den Grundstücks- und Eigenheimpreisen gehört. „In nur wenigen Städten ist Wohnen teurer als bei uns in Münster“, stellt Jochen Köhnke, Kandidat der SPD Münster für das Amt des Oberbürgermeisters, fest. Bei den Neubauten sind die Preise für Baugrundstücke, Eigenheime und Eigentumswohnungen im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 5% angestiegen.

 

„In der Amtszeit des CDU-Oberbürgermeisters hat sich die Situation am Wohnungsmarkt dramatisch verschlechtert“, erklärt Jochen Köhnke. „Das Problem wurde schlicht verschlafen. Markus Lewe hat sich der Bodenvorratspolitik verweigert. Er hat es also nicht geschafft rechtzeitig Grundstücke durch die Stadt aufzukaufen, um sie für die Bekämpfung des Mangels an preiswertem Wohnraum einzusetzen. Weitere Probleme werden am Beispiel des alten Winkhaus-Gelände am Bohlweg deutlich: Dort entstehen jetzt zwar neue Wohnungen, aber ausschließlich hochpreisige Wohnungen“, kritisiert Köhnke.

 

„Münster ist eine stark wachsende Stadt, die notwendigen Weichen zur Gestaltung dieses Wachstums müssen jetzt endlich gestellt werden“, so der Sozialdemokrat. „Auf Bundesebene hat die SPD mit der Einführung der Mietpreisbremse eine wichtige Maßnahme zur Eindämmung extrem hoher Mietsteigerungen durchsetzen können. Auch auf kommunaler Ebene muss die Politik ihr Möglichstes tun“, führt der OB-Kandidat weiter aus. So sorge die Einführung der sozialgerechten Bodennutzung auf Initiative der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster dafür, dass in jedem neuen Baugebiet mindestens ein Drittel im sozialen Wohnungsbau entstehen muss, also mit preisgedämpften Mieten. „Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung“, findet Köhnke. In seiner Amtszeit soll darauf aufbauend die Schaffung von neuem bezahlbarem Wohnraum und eine soziale und nachhaltige Bodenvorratspolitik im Mittelpunkt stehen.